Kodrei „Domus Poloni“, später Kodrei Goldberg

1456–1622

Hueber/Perger 1985: HNr. 155

Teil von 1010 Wien, Fleischmarkt 28

Die Kodrei „Domus Poloni“ (benannt nach dem Konventor Mag. Andreas Polonus). Es ist unsicher, ob diese Kodrei als Vorläuferin der Kodrei Goldberg anzusehen ist, oder ob sie eine zeitlang unmittelbar benachbart bestanden hat. Das Haus wurde 1473 an die Universität vererbt. Dort befand sich jedenfalls schon zuvor die von Mag. Johannes Aldeholz aus Goldberg in Schlesien bis 1469 geleitete Kodrei. Die Kodrei wurde in der Folge zu dem am meisten besuchten Armenhaus der Universität, das neben den Scholaren zahlreiche Bettelknaben, pueri, beherbergte. Die Jesuiten verkauften das Haus 1622 an das ungarische Priesterseminar „Pazmaneum“.

Weitere Informationen

Hueber/Perger 1985: HNr. 155

Teil von 1010 Wien, Fleischmarkt 28

Die Kodrei „Domus Poloni“ (benannt nach dem Konventor Mag. Andreas Polonus). Es ist unsicher, ob diese Kodrei als Vorläuferin der Kodrei Goldberg anzusehen ist, oder ob sie eine zeitlang unmittelbar benachbart bestanden hat. Das Haus wurde 1473 an die Universität vererbt. Dort befand sich jedenfalls schon zuvor die von Mag. Johannes Aldeholz aus Goldberg in Schlesien bis 1469 geleitete Kodrei. Die Kodrei wurde in der Folge zu dem am meisten besuchten Armenhaus der Universität, das neben den Scholaren zahlreiche Bettelknaben, pueri, beherbergte. Die Jesuiten verkauften das Haus 1622 an das ungarische Priesterseminar „Pazmaneum“.

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  • Das Haus, "das yetz ain kodrey ist"

    Ausschnitt aus der Urkunde, mit der ein Haus am Alten Fleischmarkt und ein Weingarten für die Kodrei Goldberg gestiftet wurden. Das Haus galt von da...

    BestandgeberIn: Archiv der Universität Wien, Bildarchiv
    1473

48.2100056, 16.3786517