Anna Woerishoffer (geb. Uhl)

31.3.1850 – 28.8.1931

Wien

Ehrungen

Ehrung Titel Datierung Fakultät
Ehrenmedaille Ehrenmedaille gold 1923

Im Dezember 1922 wurde in einer Sitzung "des für die Verteilung der Spende des Vereins der Freunde der Universität zuständigen Ausschusses" vorgeschlagen, "Frau Wörrishoffer, die schon zum zweitenmal aus eigenem Antrieb der Universität sehr nahmhafte Spenden gemacht hat, das Ehrenzeichen der Universität zu verleihen". M. Parr von der Österreichischen Waffenfabriks-Gesellschaft fragte daraufhin bei ihrem Rechtsanwalt, Dr. Otto Reich von Rohrwig an, "ob Frau Wörrishöffer eine solche Anerkennung wünschen und annehmen würde". Dieser ließ am 27. Dezember 1922 mitteilen, "dass Frau Wörrishöffer in der Verleihung des Ehrenzeichens eine ausserordentliche Ehre erblicken und mit Freude annehmen würde".

Rektor Karl Diener legte den Vorschlag umgehend den Mitgliedern der für die Verleihung des Ehrenzeichens zuständigen Kommission (Prof. Gustav Riehl, Prof. Ernst Schwind, Prof. Konstantin Hohenlohe, Prof. Richard Wettstein, Prof. Anton Eiselsberg und Prof. Wenzel Gleispach) vor. Nach deren Zustimmung in einer Sitzung am 12. Jänner 1923 wurde der Antrag auf Verleihung der goldenen Ehrenmedaille in der folgenden Senatssitzung vorgelegt und angenommen. Die Verleihung der goldenen Ehrenmedaille der Universität Wien "in Anerkennung Ihrer hervorragenden Verdienste um die Wiener Universität" erfolgte schließlich laut Senatsbeschluss vom 16. Jänner 1923. Die Ehrenmedaille samt Diplom wurde über Rechtsanwalt Reich an Anna Wörrishoffer übermittelt.

In einem Schreiben vom 12. Februar 1923 bedankte sich Anna Wörrishoffer für die Ehrung:

"Wollen Eure Magnifizenz dem akademischen Senate meinen herzlichsten Dank für die mir zugedachte Ehrung mit der Versicherung übermitteln, dass ich die mir zu Teil gewordene Auszeichnung umso höher zu schätzen weiss, als mein verewigter Vater seinerzeit an der berühmten Wiener Universität studirte."

Archiv der Universität Wien, R 34.4: Ehrenbuch 1921-1959; Akademischer Senat, Gz. 708 ex 1919/20.
Katharina Kniefacz
Nein