Anton Bruckner

4.9.1824 – 11.10.1896
geb. in Ansfelden, OÖ gest. in Wien

Ehrungen

Ehrung Titel Datierung Fakultät
Ehrendoktorat Dr.phil. h.c. 1891/92 Philosophische Fakultät
Denkmal Arkadenhof 1912 Philosophische Fakultät

Komponist von neun Symphonien sowie von mehreren geistlichen und weltlichen Werken, Organist, Musikpädagoge. Wichtigster und innovativster Tonschöpfer seiner Zeit mit großem Einfluss auf die Musikgeschichte (unter seinen Hörern: Gustav Mahler und Hugo Wolf).
1855-68 Domorganist in Linz, kam nach zahlreichen Konzertreisen (1861 praktische Kompositionsprüfung), 1868 Hofkapellorganist und Professor für Harmonielehre, Kontrapunkt und Orgelspiel am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde. Er konnte sich zu Lebzeiten mit seiner absoluten Musik nur schwer durchsetzen. 1875 gelang ihm die unbesoldete
Übernahme eines Lektorats für Harmonielehre und Kontrapunkt an der Universität Wien (ab 1875, ab 1880 honoriert, bis 1891). 1891 verlieh ihm die Universität das Ehrendoktorat (als Dank widmete Bruckner der Universität seine überarbeitete 1. Symphonie), 1912 würde sein Denkmal im Arkadenhof enthüllt (Relief von Josef Tautenhayn jun.,finanziert durch den Akademischen Gesangsverein)

Herbert Posch
Nein
  • Anton Bruckner (1824-1896), Musik, Porträt 1868

    Porträt Anton Bruckners aus dem Jahre 1868 nach erstem erfolglosen Ansuchen um "Aufnahme als Lehrer der Musikalischen Composition" an das Dekanat der...

    BestandgeberIn: Archiv der Universität Wien, Bildarchiv UrheberIn: Fotostudio Helmreich, Wien I.
    1868