Axel Olofson

Schwedischer Konsul in Wien

Ehrungen

Ehrung Titel Datierung Fakultät
Ehrenmedaille Ehrenmedaille gold 1922

Die Senatskommission zur Verleihung von Ehrenzeichen und Ehrenmedaillen beantragte, Konsul Axel Olofson "für seine Mitarbeit an der schwedischen Studentenhilfsaktion" die goldene Ehrenmedaille der Universität Wien zu verleihen:

"Unter den Gönnern der Wiener Universität nimmt Schweden wohl einen der allerersten Plätze ein. Das grosse schwedische Hilfswerk nahm seinen Anfang mit einer Einladung des Erzbischof von Upsala Söderblom, der 100 Professorenkinder für 8 Monate gastlich nach Schweden rief. Diese Aktion wurde von den Studenten von Göteborg, Stockholm, Lund und Upsala zugunsten unserer Studentenschaft in der grosszügigsten Weise fortgesetzt. Diesem Unternehmen verdanken viele 100 Studierende der Wiener Hochschulen eine 3-6 monatlichen Aufenthalt in dem gastlichen Schweden. Daneben hat die Mensa academica für die deutschen Studenten eine ganz gewaltige Unterstützung durch Schweden erhalten, die es ermöglichte, dass nicht nur die sonst notwendig gewesene Preiserhöhung vermieden, sondern sogar eine sehr bedeutende Ermässigung der Preise für eine grosse Anzahl von Studenten durchgeführt und ausserdem eine grosse Zahl von Freitischen geboten werden konnte.
​Das Schwedische Hilfswerk hat durch die Schaffung eines speziellen Fonds für die Universität eine ganz besondere Bedeutung erlangt, in dem der Mensa academica und der Bücheraktion namhafte Unterstützungen zugeführt und ausserdem die Mittel für wichtige Wohlfahrtseinrichtungen der Universität bereitgestellt wurden.
​An allen diesen Aktionen hat nächst dem schwedischen Gesandten Exzellenz Ewerlöff der schwedische Konsul Olofson hervorragenden Anteil."

Der Akademische Senat beschloss in seiner Sitzung am 24. März 1922 die Verleihung der goldenen Ehrenmedaille der Universität Wien an Axel Olofson. Die Überreichung der Auszeichnung erfolgte am 27. November 1922 in der Rektoratskanzlei.

Archiv der Universität Wien, R 34.4: Ehrenbuch 1921-1959; Akademischer Senat, Gz. 708 ex 1919/20.
Katharina Kniefacz
Nein