Hans Asperger, Prof. Dr.

18.2.1906 – 21.10.1980
geb. in Hausbrunn, Niederösterreich gest. in Wien

Hans Asperger schloss sein Medizinstudium an der Universität Wien 1931 ab und leitete ab 1932 die heilpädagogische Abteilung in der dortigen Kinderklinik. 1943 habilitierte er sich mit dem Thema, „Die ,autistischen Psychopathen' im Kindesalter“, ein Krankheitsbild, das später unter der Bezeichnung „Asperger-Syndrom“ weltweit bekannt wurde. Während der NS-Zeit habe sich Asperger einerseits in Opposition zur NS-Rassenhygiene für die Förderung autistischer Kinder eingesetzt, andererseits aber auch Gutachten verfasst, die in einzelnen Fällen zur „Euthanasie“ führten. 1953 zum außerordentlichen Universitätsprofessor ernannt, hatte er ab 1957 eine Professur an der Kinderklinik der Universität Innsbruck inne, bevor er 1962 zum ordentlichen Professor für Pädiatrie und Leiter der Wiener Universitätskinderklinik berufen wurde.
In der Aufbauphase der Sommerhochschule der Universität Wien war Hans Asperger lange Jahre aktiv und unterrichtete von 1952 bis 1968 seinen Kurs „The Biological Basis of Child Psychology and Child Psychiatry“.

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Roman Pfefferle

Zuletzt aktualisiert am 07.07.2018 - 22:55

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