Max Egon von Hohenlohe-Langenburg

19.11.1897 – 13.8.1968
geb. in Rothenhaus bei Komotau, Böhmen gest. in Marbella

Prinz

Ehrungen

Ehrung Titel Datierung Fakultät
Ehrenmedaille Ehrenmedaille gold 1922

Am 6. März 1922 brachte Prof. Konstantin Hohenlohe den Vorschlag vor, seinem Neffen Prinz Max Egon Hohenlohe-Langenburg eine Auszeichnung der Universität Wien zu verleihen:

"Gedachter Max Egon Hohenlohe legte 1916 die Matura in Komolan ab, rückte dann im Kriege zum Dragonerregiment No. 6 ein. Nach Kriegsende war er an der Wiener Universität inskribiert, legte im April 1919 die erste Staatsprüfung ab, studierte später in Würzburg weiter, wo er den Doktorgrad im Rechte erlangte.
​Am 12. Oktober 1921 heiratete er zu Madrid Piedad de Iturbe Marquesa dess Losmaves, eine der reichsten Frauen, die es gegenwärtig gibt.
​Er widmete den Betrag von 4 Millionen oesterreichische Kronen den Zwecken der Universität.
​Das is der Grund, weshalb der Endesgertigte seinen Neffen Prinzen Max Egon Hohenlohe zur gedachten Auszeichnung vorschlägt. Es ist allerdings etwas ungewöhnlich, einen so junen Menschen, der sich bisher keine sonderlichen Verdienste erworben, für derartige Auszeichnung vorzuschlagen. Es ist aber zu berücksichtigen, dass er in Folge des ganz aussergewöhnlichen Vermögens seiner Gemahlin eine hervorragende Rolle in der internationalen Gesellschaft einnimmt - sich schon angetragen hat, in Spanien für die Wiener Universität Propaganda zu machen.
​Es ist ausgeschlossen, dass Prinz Max Hohenlohe sich jemals der erteilten Auszeichnung unwürdig zeigen würde, hat sich überall und injeder Lage als Ehrenmann erwiesen, ist wie sein Vater durchaus deutsch gesinnt - in keinerlei politische Intrigen gegenwärtig verwickelt."

Die Verleihung der goldenen Ehrenmedaille der Universität Wien erfolgte laut Senatsbeschluss vom 24. März 1922. Bereits vorab, am 8. März 1922, wurde die Ehrenmedaille samit Diplom durch Prof. Riehl persönlich überreicht. 

> https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Egon_zu_Hohenlohe-Langenburg

Archiv der Universität Wien, R 34.4: Ehrenbuch 1921-1959; Akademischer Senat, Gz. 708 ex 1919/20.
Katharina Kniefacz
Nein

Verwandte Inhalte