Roger Bruce Myerson

29.3.1951
geb. in Boston

Preisträger der Oskar Morgenstern-Medaille der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Roger B. Myerson ist Professor für Ökonomie an der University of Chicago und wurde 2007 gemeinsam mit dem Ökonomen Leonic Hurwicz und dem Mathematiker Eric Maskin mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. Geehrt wurden sie für ihre Theorie zur Anreizbeschränkung in der Kommunikation, die heute in den Wirtschaftswissenschaften weit verbreitet sind.
Myerson lieferte in seinem Forschungsgebiet, der mathematischen Spieltheorie, bahnbrechende Beiträge in Ökonomie und Politikwissenschaft: Er arbeitete das Revelationsprinzip und das Umsatz-Äquivalenz-Prinzip weiter aus und wendete es auf die Bereiche Regulierung und Auktionstheorie an.
Der Absolvent der Harvard University lehrte 25 Jahre an der Northwestern University, übernahm 2001 den Lehrstuhl an der University of Chicago und war bis 2014 amtierender Präsident der Game Theory Society.

Anlässlich der Eröffnung des neuen Gebäudes der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Rossauer Lände und ihres
250-jährigen Bestehens überreichte die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien am 14. Oktober 2013 erstmals die Oskar-Morgenstern-Medaille an den US-Wirtschaftswissenschafter und Nobelpreisträger Roger Myerson. Im Rahmen des Festaktes sprach Myerson über die aktuelle Wirtschaftssituation.

> PreisträgerInnen der Oskar Morgenstern-Medaille
> Wikipedia

https://oskar-morgenstern-medaille.univie.ac.at/preistraegerinnen/

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