Heinz Maier-Leibnitz, Prof. Dr.

28.3.1911 – 16.12.2000
geb. in Esslingen am Neckar gest. in Allensbach

Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Ehrungen

Ehrung Titel Datierung Fakultät
Ehrendoktorat Dr.phil. h.c. 1964/65 Philosophische Fakultät

Am 11. Mai 1965 wurde Heinz Maier-Leibnitz im Rahmen des 600. Universitätsjubiläums das Ehrendoktorat der Philosophischen Fakultät der Universität Wien verliehen. Als Dekan der verleihenden Fakultät stellte Walther Kraus ihn als neuen Ehrendoktor vor:

„Dr. Heinz Maier-Leibnitz, ordentlicher Professor für Physik an der Technischen Hochschule in München, Vorstand des Laboratoriums für technische Physik und der Reaktorstation Garching der Technischen Hochschule in München, ist derzeit, international gesehen, einer der hervorragendsten Forscher auf dem Gebiet der experimentellen Kernphysik. Seine Arbeiten sind durch eine bewundernswerte Vielfalt origineller Gedanken ausgezeichnet. Die Untersuchungen Mößbauers, die mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden, sind von einem von Professor Maier-Leibnitz gestellten Dissertationsthema ausgegangen. Das von ihm geleitete Reaktorzentrum ist eine vorbildliche Forschungsstätte, und es ist Prof. Maier-Leibnitz gelungen, in kurzer Zeit eine Anzahl von Schülern auszubilden, die nun selbst bereits leitende Stellen an bedeutenden Forschungsstätten inne haben.“
(Die Sechshundertjahrfeier der Universität Wien. Offizieller Festbericht, Wien 1965, S. 51–52)

> Wikipedia
> Deutsches Museum: Nachlass Heinz Maier-Leibnitz

Katharina Kniefacz

Zuletzt aktualisiert am 14.11.2019 - 16:33

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