Gustav Tschermak von Seysenegg, Prof. Dr.

19.4.1836 – 4.5.1927
born in Littau died in Wien

Functions

Dean Faculty of Philosophy 1883/84
Rector Faculty of Philosophy 1893/94

Honors

Ehrung Titel Datierung Fakultät
Room Name Tschermak-Saal (UZA II) nach 1995 Faculty of Natural Sciences
Monument in arcaded court 1936 Faculty of Philosophy

Gustav Tschermak studierte ab 1856 an der Universität Wien Chemie (bei Josef Redtenbacher) und Botanik (Eduard Fenzl) und bildete sich im Bereich der Geologie autodidaktisch weiter. Er befasste sich vor allem mit der Chemie der Silikatminerale und Meteoriten und entdeckte 1864 das Prinzip des isomorphen Ersatzes. Gustav Tschermak wurde 1868 als Professor für Mineralogie an die Universität Wien berufen. 1871 begründete er die Zeitschrift "Mineralogische Mittheilungen" und war der erste Präsident der von ihm mitbegründeten Mineralogischen Gesellschaft  (1907 Ehrenmitglied, 1911 Ehrenpräsident). 1906 wurde Tschermak von Kaiser Franz Joseph I. in den Adelsstand erhoben und erhielt das Prädikat "Edler von Seysenegg".

Zuletzt aktualisiert am 01/21/19

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