Otto Pächt, o. Univ.-Prof. Dr. phil.

7.9.1902 – 17.4.1988
born in Wien, Austria died in Wien, Austria

Honors

Ehrung Titel Datierung Fakultät
Monument for Art Historians 2008/09 Faculty of Historical and Cultural Studies

Otto Pächt studierte in Wien Kunstgeschichte bei Julius von Schlosser und promovierte 1925 (Dissertation: "Das Verhältnis von Bild und Vorwurf in der mittelalterlichen Entwicklung der Historiendarstellung"). Gemeinsam mit Hans Sedlmayr galt er bald als einer der Begründer der kunsthistorischen Strukturanalyse und als ein führender Vertreter der „Neuen Wiener Schule der Kunstgeschichte“.

1936 emigrierte er nach Oxford, England. Ab 1960 unterrichtete er in den USA in Princeton, Cambridge und New York.

1963 kehrte Otto Pächt als Ordinarius für Kunstgeschichte an die Universität Wien zurück. Nach seiner Emeritierung 1972 bearbeitete er den Katalog der illuminierten Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek.

Otto Pächt wurde für sein Werk vielfach ausgezeichnet: So wurde er 1963 korrespondierendes und 1967 wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 1971 verlieh ihm die Universität Oxford das Ehrendoktorat. In Österreich erhielt er außerdem 1976 das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse, 1978 die Ehrenmedaille in Gold und 1985 das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst.

Sein Name befindet sich auf dem 2008 enthüllten 'Denkmal für Ausgegrenzte, Emigrierte und Ermordete des Kunsthistorischen Instituts der Universität Wien' am Campus der Universität Wien.

Siehe auch

> Wien Geschichte Wiki (abgerufen am 31.10.2025)
> ​Wiener Kunstgeschichte gesichtet (abgerufen am 31.10.2025)

Zuletzt aktualisiert am 10/31/25

  • Otto Pächt

    Courtesy: Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte
    20th Cent.

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