Ján Kollár

29.7.1793 – 24.1.1852
geb. in Mošovce, Slowakei gest. in Wien, Österreich

Dichter und Kulturphilosoph, Slawist

Ehrungen

Ehrung Titel Datierung Fakultät
Denkmal Arkadenhof 1998 Evangelisch-Theologische Fakultät

Relief von Ľudmila Cvengrošová, finanziert durch das Národné literárne centrum (Zentrum für slowakische Literatur) in Bratislava, enthüllt 1998.

siehe auch u:monuments: Denkmal Ján Kollár

Kollár studierte in Deutschland evangelische Theologie und wurde Geistlicher; bis 1849 wirkte er als Prediger in Budapest. Schon während seiner Studienzeit entwickelte er intensives Interesse an slawischer Kultur- und Siedlungsgeschichte. Er entwickelte die Vorstellung eines Slawentums aus einer demokratischen und protestantischen Tradition. Im Sinne Herders betrachtete er die Volkspoesie als Träger nationalen Geistes und war maßgebend an der Sammlung slowakischer Liedtexte beteiligt. 1849 erhielt er an der Evangelisch-theologischen Fakultät eine Professur für slawische Archäologie.

1998 wurde ihm zu Ehren ein Denkmal im Arkadenhof der Universität Wien enthüllt.

Thomas Maisel

Zuletzt aktualisiert am 12.09.2025 - 15:49

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