Rudolf Eitelberger Edler von Edelberg, Dr. phil. h.c.
Gründer des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie
Honors
| Ehrung | Titel | Datierung | Fakultät | |
|---|---|---|---|---|
| Honorary Doctorate | Dr. phil. h.c. | 1869 | Faculty of Philosophy |
1869 beschlossen das Konsistorium der Universität Wien, das Professoren- und das Doktorenkollegium der Philosophischen Fakultät, jenen zehn Professoren, die kein Doktorat der Philosophie hatten, „in dankbarer Anerkennung ihrer hervorragenden, dem Vaterlande zum Ruhme gereichenden Verdienste um die Verbreitung und Fortbildung der Wissenschaft“ dieses Doktorat ehrenhalber zu verleihen. Dieser Beschluss wurde durch Allerhöchste Entschließung vom 27. Juni 1869 bewilligt, und im Dezember 1869 durchgeführt (s. Bericht in Das Vaterland, 4. Dezember 1869, S. 3). |
| Monument in arcaded court | 1889 | Faculty of Philosophy |
Relief von Kaspar von Zumbusch, finanziert durch Spenden, enthüllt 1889. siehe auch u: monuments: Denkmal Rudolf von Eitelberger |
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| Commemorative Plaque of Faculty | 1893 | Faculty of Philosophy |
Die Ehrentafeln der Fakultäten in den Seitenaulen des Hauptgebäudes der Universität Wien wurden am 24. Mai 1893 enthüllt. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Ehrentafel der Philosophischen Fakultät eine Liste von 38 Namen von berühmten Schülern der Universität Wien, darunter jenen von Rudolf Eitelberger. Die Liste war war für die Fakultät von Prof. Wilhelm Hartel bzw. im Auftrag des Senats von Universitätsarchivar Karl Schrauf zusammengestellt worden. |
- Art History
- Faculty of Philosophy
Professor der Kunstgeschichte von 1852 bis 1885. Eitelberger war erster Inhaber einer Lehrkanzel für neuere Kunstgeschichte an einer Universität im deutschsprachigen Raum. Die Gründungen des österreichischen Museums für Kunst und Industrie (heute: Museum für Angewandte Kunst), das erste seiner Art, und der Kunstgewerbeschule (heute: Universität für Angewandte Kunst) erfolgten auf seine Initiative. 1872 reorganisierte er die Akademie der bildenden Künste. Als einer der ersten wandte er quellenkritische Methoden im Bereich der Kunstgeschichte an.
Archiv der Universität Wien, Philosophische Fakultät, Z. 381 aus 1869 (Ehrendoktorat).
Zuletzt aktualisiert am 10/09/25



