Ehrendoktorat der Universität Wien

1858–21.Jhdt

Die akademische Ehrung des Ehrendoktorats ist für Personen bestimmt, die sich mit ihren wissenschaftlichen Leistungen für die Universität bzw. für eine Fakultät besonders hervorgetan haben.

Liste aller EhrendoktorInnen (chronologisch)

Liste aller EhrendoktorInnen (alphabetisch)

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Ursprünge und Begründung des Doktorat honoris causa

Das „Verdienstdoktorat“ – Doktorat honoris gratia – wurde 1814, 1819 und 1851 Gegenstand staatlicher Regelungen, und wurde mit den Hochschulorganisationsgesetzen von 1849 und 1873 schließlich durch das bis heute übliche Ehrendoktorat – Doktorat honoris causa – als außerordentliche Ehrung ohne übliche Rechtsfolgen des Doktorats eingeführt.

Das Ehrendoktorat im 20. und 21. Jahrhundert

Die aktuellen Satzungen der Universität Wien legen zu den EhrendoktorInnen fest:

"Die Universität Wien kann an Personen, die auf Grund ihrer wissenschaftlichen Leistungen in Fachkreisen hohes Ansehen genießen, sich um die durch die Universität Wien zu erfüllenden wissenschaftlichen Aufgaben hervorragende Verdienste erworben haben und in ihrem Wirken einen Bezug zur Universität Wien aufweisen, auf Antrag oder unter Einbindung der fachlich zuständigen wissenschaftlichen Organisationseinheit ehrenhalber ein Doktorat im Wirkungsbereich der Universität Wien ohne Erfüllung der in den Studienvorschriften geforderten Voraussetzungen verleihen."
Aus den Richtlinien für akademische Ehrungen, § 2 (Ehrendoktorat)

Von 1858 bis zum Ende des Jahres 1999 wurden insgesamt 261 Personen (darunter 12 Frauen) mit einem Ehrendoktorat der Universität Wien ausgezeichnet, zwischen 1.1.2000 und 2016 wurden 35 Personen zu EhrendoktorInnen der Universität Wien ernannt (darunter 2 Frauen).

(Näheres zum aktuellen Procedere >>> Veranstaltungsmanagement)