Ehrendoktorat der Universität Wien

1858–21.Jhdt

Die akademische Ehrung des Ehrendoktorats ist für Personen bestimmt, die sich mit ihren wissenschaftlichen Leistungen für die Universität bzw. für eine Fakultät besonders hervorgetan haben.

Liste aller EhrendoktorInnen (chronologisch)

Liste aller EhrendoktorInnen (alphabetisch)

Weiterlesen

Das „Verdienstdoktorat“ – Doktorat honoris gratia – wurde 1814, 1819 und 1851 Gegenstand staatlicher Regelungen, und wurde mit den Hochschulorganisationsgesetzen von 1849 und 1873 schließlich durch das bis heute übliche Ehrendoktorat – Doktorat honoris causa – als außerordentliche Ehrung ohne übliche Rechtsfolgen des Doktorats eingeführt.

Die aktuellen Satzungen der Universität Wien (vgl. Mitteilungsblatt Nr. 35 vom 27.06.2013 aus 2012/13) legen zu den EhrendoktorInnen fest:

"§ 2. Die Universität Wien kann an Personen, die auf Grund ihrer wissenschaftlichen Leistungen in Fachkreisen hohes Ansehen genießen, sich um die durch die Universität Wien zu erfüllenden wissenschaftlichen Aufgaben hervorragende Verdienste erworben haben und in ihrem Wirken einen Bezug zur Universität Wien aufweisen, auf Antrag oder unter Einbindung der fachlich zuständigen wissenschaftlichen Organisationseinheit ehrenhalber ein Doktorat im Wirkungsbereich der Universität Wien ohne Erfüllung der in den Studienvorschriften geforderten Voraussetzungen verleihen."

Von 1900 bis 2000 wurden insgesamt 198 Personen (darunter 12 Frauen) mit einem Ehrendoktorat der Universität Wien ausgezeichnet, seit 1.1.2000 wurden 28 Personen zu Ehrendoktoren der Universität Wien ernannt (darunter keine Frauen).

(Näheres zum aktuellen Procedere >>> Veranstaltungsmanagement)