Helene Rübner (Rubner)

20.1.1917 – 30.3.2011
geb. in Valtice, Tschechische Republik gest. in Dewsbury, Vereinigtes Königreich

Ehrungen

Ehrung Titel Datierung Fakultät
Denkmal „Vertriebene Historiker*innen“ 2022 Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät

Helene Rübner (Rubner), geboren am 22. Jänner 1917 in Feldsberg, Mähren/Österreich-Ungarn [Valtice/Tschechische Republik] (heimatberechtigt 1938 in Straßhof, Niederösterreich, Staatsbürgerschaft 1938: Österreich), Tochter von Hermann Rübner (Bahn-Beamter), wohnte in Wien 2., Kleine Pfarrgasse 28/20, war zuletzt im Wintersemester 1937/38 an der Philosophischen Fakultät im 5. Studiensemester inskribiert und belegte Vorlesungen in Romanistik und Geschichte.

Sie wurde im Nationalsozialismus aus "rassischen" Gründen gezwungen, das Studium abzubrechen und die Universität Wien zu verlassen.
Sie konnte noch 1938 mit einem domestic service permit ("Dienstmädchenvisum") aus Wien nach Großbritannien fliehen und war 1939 in Dewsbury, Grafschaft West Yorkshire, in England in Stellung, wo sie auch ihr späteres Leben verbrachte.

Helene Rubner, geborene Rübner, starb 94-jährig am 30. März 2011 in Dewsbury, Yorkshire, England/Großbritannien.

Ehrung

Seit 2009 wird an sie im "Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938" erinnert (online).

Seit 2022 findet sich ihr Name auch auf dem "Denkmal für die im Nationalsozialismus vertriebenen Geschichte-Studierenden und -Lehrenden der Universität Wien (Wenn Namen leuchten)", im ersten Stock des Hauptgebäudes der Universität.

Herbert Posch

Zuletzt aktualisiert am 22.01.2024 - 22:45

Druckversion